Christlicher Online-Kongress 2026
27.02. - 07.03.2026
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Wilfried Plock
Vortragsthema: Höhen und Tiefen - wie gehen wir damit um? - Der Vortrag zeigt, wie wir mit den unvermeidlichen Höhen und Tiefen des Lebens reif und hoffnungsvoll umgehen können. Es macht deutlich, dass der Glaube hilft, sowohl Freude als auch Krisen einzuordnen und innerlich stabil zu bleiben.

Wilfried Plock, Jahrgang 1957, verheiratet mit Sylvia, zwei verheiratete Kinder, war 15 Jahre lang in Gemeindeaufbauarbeiten in Karlsruhe und Mannheim tätig. 1995 übernahm er die Leitung der »Konferenz für Gemeindegründung« (KfG), die sich für den Aufbau biblisch ausgerichteter Gemeinden im deutschsprachigen Raum einsetzt. Wilfried ist Autor mehrerer Bücher, darunter der Bestseller »Jesus ist der Weg«. Von seinem Wohnort im Landkreis Fulda aus ist er immer wieder zu Vorträgen, Predigten und Seminaren unterwegs.
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6 Kommentare
Lieber Herr Plock,
ich bin sehr berührt von Ihrer Predigt und Ihrer sensiblen und liebevollen Art, uns anzuregen, uns mit dem Thema Stolz zu beschäftigen.
Mögen wir uns immer daran erinnern, dass wir fehlbare Gefäße sind und dass Gott uns nicht braucht, aber wir ihn! Danke für die authentischen Beispiele, die Sie so schön beschrieben haben.
Gottes Segen für Sie und Ihre Liebsten!
Lieber Herr Plock,
vielen Dank für Ihren inhaltlich anregenden Vortrag, zu dem ich allerdings zwei kurze Hinweise geben möchte:
1. “wörtlich”: Ich tue mich schwer mit diesem Wort, denn wenn ich die Bibel lese und ernst nehme, so erkenne ich beispielsweise verschiedene “literarische Gattungen”. So ist ein Gleichnis etwas anderes und muss anders gelesen werden als ein “Reisebericht” oder ein Lehrtext. Darüber hinaus gibt es auch immer Unterschiede z.B. zwischen Parallelstellen, die man zwar mit unterschiedlichen Pespektiven o.ä. erklären kann, die aber dennoch nicht gleichzeitig richtig sein können, sondern sich vielleicht ergänzen, aber auch dann wäre der jeweilige Einzelbricht “bruchstückhaft”, sprich ergänzungsbedürftig. Das Thema ließe sich fortsetzen… Schön wäre, wenn man von der pauschalen Aussage “ich nehme alles wörtlich” weg käme, denn genau dieses Argument wird von manchen “spirituell Überdrehten” verwendet und jeder rationale Einwand damit abgebügelt (z.B. Jesus ist mein “Arzt” – deshalb sollte ich nicht mehr zu einem gehen)
2. Das Bespiel mit der Lebensgemeinschaft. Ich finde es schwierig bis zweifelhaft, den Untergang dieser auf das beschriebene Gebetsereignis zurückzuführen. Zum einen lässt sich Gott war bedrängen und “gibt manchmal nach” – sehr zum Leid der Menschen. Aber er lässt sich nicht zwingen, denn das würde seiner Souveränität und Erhabenheit entgegen stehen. Dazu sei auch der biblische Bericht der Witwe erwähnt, die mehrfach zum ungerechten Richter geht und ihn zur Rechtsprechung bekniet, und die dafür gelobt wird. Wenn uns etwas sehr zu Herzen geht und eine echte Not ist, dann dürfen wir Gott auch bedrängen mit unseren Fragen und Zweifeln, so wie es Luther wegen Melanchton gemacht hat. Oder denken wir an Glaubensmänner wie Georg Müller, die in Abhängigkeit von Gott standen und manchmal täglich Gott um Versorgung “bedrängen mussten”. Und auch sie erlebten oft “in letzter Minute”, wie Gott das Gebet erhörte und genau die erforderliche Summe bereitstellte. Meist scheitern solche Gemeinschaften eher am Unvermögen und der Unvollkommenheit von uns Menschen, was sich dann z.B. in Konflikten und Unversöhnlichkeit äußert.
Diese Gedanken wollte ich gerne weiter geben, denn sie haben mich während des ganzen Vortrags weiter beschäftigt, und ich finde es schade, wenn so etwas von den Hauptgedanken und Gottes Reden ablenkt.
Viele Grüße
Marco Stein
Hallo Herr Stein,
danke für Ihr Feedback.
Dass es verschiedene Literaturgattungen gibt, lehre ich – wenn ich über Hermeneutik spreche – selbstverständlich auch.
Ich glaube allerdings, dass Christen die Bibel GRUNDSÄTZLICH WÖRTLICH nehmen sollten. Nur wenn ein wörtliches Verständnis offensichtlich keinen Sinn gibt, dann dürfen wir vorsichtig nach einem anderen Verständnis fragen.
Im Blick auf 2. Korinther 12,7 glaube ich, dass ein wörtliches Verständnis absolut Sinn ergeben würde. Das habe ich versucht, mit meiner Auslegung (Paulus sollte vor Hochmut bewahrt werden) zu verdeutlichen.
Zu Ihrem zweiten Punkt. Auch ich glaube an die Allmacht und (richtig verstandene) Souveränität Gottes. Mit diesem Begriff sollten wir vorsichtig sein, denn er kommt in der Heiligen Schrift nicht vor und wird meistens mit reformiertem Verständnis gefüllt.
Nun, ich habe ja im Vortrag die beiden Beispiele gebracht, als Israel in der Wüste unbedingt Fleisch und später unbedingt Könige wollte. Beides war gegen den Willen Gottes – und doch ging er darauf ein. Allerdings beide Male nicht zum Segen für Israel.
Selbstverständlich dürfen wir Gott in Zeiten der Not mit unseren Bitten “bedrängen” oder “bestürmen”. Das ist dann nicht automatisch “zwingen”. Zum Zwingen wird es in meinen Augen, wenn wir als Beter die Haltung “nicht wie ich will, sondern wie du willst” aufgeben.
Mit besten Grüßen und Segenswünschen
Ihr Bruder W. Plock
Lieber Bruder Plock,
vielen Dank für die Klarstellungen zur den literarischen Gattungen und dazu, was Sie unter “Nötigung Gottes” verstehen. Beidem kann ich mich anschließen, und es eröffnet dem Hörer ein breiteres Verständnis. Es ist und bleibt bei der biblischen Botschaft, dass wir unsere Wünsche, Sehnsüchte und Nöte dem Willen Gottes unterordnen müssen, so wie es uns Jesus gelehrt hat, der sagte “nicht mein, sondern dein Wille geschehe”.
Vielen Dank Wilfried Plock, wie du am Wort gedient hast, unter der Leitung des Höchsten🙏
Lieber Herr Plock,
Wir müssen Kapitulieren vor dem Herrn Jesus Christus und uns Demütigen, denn wenn wir Schwach sind so sind wir Stark im Herrn Jesus Christus. Denn Gott ist mit den Schwachen und denen die gebrochenen Herzens sind. Die Stolzen und Hochmütigen können vor dem Herrn Jesus Christus nicht Bestehen.
Danke Herr Plock für Ihren Wertvollen Beitrag der für manche Menschen Erkenntnis bringen wird.